Familiensystemische Aufstellungsarbeit

Die familiensystemische Aufstellungsarbeit ermöglicht generationsübergreifende Themen beziehungsweise Konflikte im Prozess zu erkennen und zu lösen. So kann eine gute Anbindung und Zugehörigkeit zum Familiensystem geschaffen werden und auf diesem Fundament kann sich Selbstverwirklichung und kreative Unabhängigkeit entfalten.

Jede Familie hat einen Stammbaum. Dieser zeigt uns, wer über verschiedenen Generationen hinweg zu unserer Familie gehört. Wir haben ein unbewusstes Wissen über unsere Ahnen und deren Schicksal gespeichert, das mit der Methode der systemischen Arbeit abrufbar ist.

Innerhalb dieses Familiensystems gibt es Ordnungen und Strukturen, die besagen, dass jedes Familienmitglied unabhängig von Geschlecht, Herkunft und sämtlichen Moral- und Wertvorstellungen dazugehört. Mit dieser Arbeit kann ein »phänomenologisches« Feld hergestellt werden, in dem Familien-mitglieder durch Figuren repräsentiert werden. So können seelische Bindungen, Schicksalsschläge, oder Traumatas aufgezeigt werden, die man als "Verstrickung" bezeichnet. In der systemischen Vorgehensweise geht es darum, diese "Verstrickung" herauszuarbeiten und zu lösen.